Die grüne Transformation passiert nicht irgendwo. Sie passiert hier – in unseren Dörfern, Nachbarschaften und Kommunen entlang der deutsch-dänischen Grenze. Und sie passiert, weil Menschen wie du anpacken: mit Ideen, Mut, Ausdauer und manchmal auch gegen den Wind. Mit der Initiative Grüne Grenze schaffen wir Raum für genau dieses Engagement.
Vielleicht hast du schon ein Projekt.
Vielleicht trägst du eine Idee mit dir herum.
Vielleicht tust du längst Dinge fürs Klima, ohne sie so zu nennen.
Egal, wo du stehst: Dein Engagement zählt.
Und hier bekommt der Rückenwind.
Wir vernetzen "Klima-Praktivist:innen" aus Deutschland und Dänemark, stärken ihre Projekte und machen sichtbar, was längst wirkt. Ob Mobilität, Energie, Ernährung, Konsum oder Biodiversität – hier kommen Menschen zusammen, die nicht nur reden, sondern machen.
Herzstück der Initiative ist die Green Højskole / Grøn Højskole: ein grenzüberschreitender Lern- und Arbeitsraum für alle, die ihre Klimaprojekte weiterbringen wollen. In intensiven Wochenenden und einer begleiteten Praxisphase lernst du von anderen Engagierten, profitierst von Coaching, Best Practices und kollektiver Erfahrung – und bringst dein eigenes Vorhaben konkret voran.
Definition: Praktivist:In
„Praktivist:in“ ist eine Wortschöpfung aus Dänemark, die das Praktische in den Mittelpunkt stellt. Anders als klassische Aktivist:innen, die vor allem auf Missstände aufmerksam machen, setzen Praktivist:innen direkt bei der Umsetzung an. Sie arbeiten lösungsorientiert, gemeinschaftlich und konstruktiv – mit dem Ziel, Systeme nicht abzureißen, sondern zu verbessern. Praktivismus heißt also: anpacken, ausprobieren, nachjustieren.
Kurz gesagt: Praktivist:innen denken gemeinsam, handeln konkret und verändern nachhaltig.
Werde Praktivist:in. Auch wenn du dich (noch) nicht so nennst.
Du hast eine Idee fürs Klima?
Du bist schon aktiv, aber oft allein?
Oder du machst einfach, was nötig ist – und hast nie darüber nachgedacht, dass das „Klimaarbeit“ ist?
Dann bist du hier genau richtig.
👉 Melde dich bis zum 28. Februar 2026 an und werde Teil der Initiative Grüne Grenze mit der Green Højskole im April und Juni.
Bring dein Projekt mit – oder finde es unterwegs.
Lass dich stärken, vernetzen und feiern für das, was du tust.
Denn das Klima braucht nicht mehr perfekte Konzepte.
Er braucht Menschen wie dich.
💚 Jetzt anmelden und gemeinsam unsere Grenzregion klimafest machen.
Projektbeschreibung und Ziel
Mit der Initiative grüne Grenze fördern wir die grüne Transformation direkt vor unserer Haustür – in der deutsch-dänischen Grenzregion. Wir unterstützen Menschen, die in ihren Dörfern, Nachbarschaften oder Kommunen bereits anpacken und nachhaltige Veränderungen voranbringen wollen.
Unser Ziel: Engagierte vernetzen, stärken und sichtbar machen. Wir schaffen Räume, in denen Ideen wachsen, Synergien entstehen und praktische Lösungen umgesetzt werden können – gemeinsam und grenzüberschreitend.
Herzstück des Projekts ist die Green Højskole / Grüne Hochschule: ein Lern- und Arbeitsraum, in dem lokale Gruppen ihre Projekte weiterentwickeln, voneinander lernen und im Austausch mit anderen Teams ihre Vorhaben in die Praxis bringen. Ganz gleich ob Mobilität, Energie, Konsum oder Ernährung – jede Gruppe arbeitet an ihren eigenen Themen, profitiert aber vom gemeinsamen Wissen, Coaching und praktischer Unterstützung durch die Projektpartner.
Der Perspektivwechsel macht den Unterschied: Lösungen, die in Dänemark schon funktionieren, können in Deutschland adaptiert werden – und umgekehrt. Gemeinsam gestalten wir eine resiliente, engagierte Grenzregion, die zeigt, wie Nachhaltigkeit im Alltag gelingt.
Projektverlauf
Die Initiative Grüne Grenze beginnt mit dem Bewerbungsschluss am 28. Februar 2026. Ausgewählte Gruppen nehmen am ersten Wochenende (17.–18. April 2026) im Kloster Løgumkloster (DK) teil, wo Vernetzung, Workshops und Wissensaustausch stattfinden. In der anschließenden Begleitphase (20. April bis 27. Juni 2026) erhalten die Teams Coaching und Unterstützung bei der Projektentwicklung. Das zweite Wochenende (26. bis 28. Juni 2026) im Klimapark Artefact Glücksburg (DE) dient der vertieften Umsetzung, Evaluation und Feier der grenzüberschreitenden Erfolge.
Beschreibung: Grüne Hochschule / „Grøn Højskole“
BobenOp, „bewirk - Gemeinsam fürs Klima“ und Grønne Nabofællesskaber bündeln ihre Bildungs- und Vernetzungsangebote über die Grenze hinweg und öffnen sie für eine gemischte Gruppe von Praktivist:innen aus Deutschland und Dänemark.
Ziel ist es, sie in ihren aktuellen Vorhaben konkret zu unterstützen.
An zwei intensiven Wochenenden – mit Unterkunft und Verpflegung – schaffen wir Raum für:
- Vernetzung und Team-Building
- Wissensaustausch und Best-Practice-Einblicke
- Überblick über Förderlandschaften
- Coaching und Begleitung der eigenen Projektideen
- weitere praxisorientierte Workshops nach Bedarf
Zwischen den Wochenenden läuft eine Begleitphase, in der die Gruppen ihre Vorhaben im Alltag weiterverfolgen und Unterstützung erhalten.
So wird aus guten Ideen Schritt für Schritt wirksame Praxis in der Grenzregion.
Projektpartner
Grønne Nabofællesskaber ist eine dänische Bewegung, die lokale Netzwerke für klimabegeisterte Menschen und Familien aufbaut. Ziel ist es, Nachbar:innen zusammenzubringen, die sich für Klima, Biodiversität, Umwelt und ein nachhaltiges Leben einsetzen. Die selbstorganisierten Gruppen unterstützen die grüne Wende mit Aktivitäten wie wilden Gärten, Tauschinitiativen, Repair-Cafés oder gemeinsamen Einkaufs- und Kochaktionen. Interessierte können bestehende Gruppen über die Plattform finden oder selbst ein neues grünes Nabofællesskab gründen. Die Organisation stellt Materialien bereit, begleitet neue Gruppen, bietet Formate wie „Walk and Talk“, Auftakttreffen im Viertel und die „Grøn Højskole“, die Engagierte für langfristige Klimaprojekte qualifiziert.
bewirk - Gemeinsam fürs Klima/ Böll SH
bewirk – Gemeinsam fürs Klima stärkt seit über vier Jahren bürgerschaftliches Engagement für Energiewende und Klimaschutz in Schleswig-Holstein nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Mit einer Lernwelt und guten Beispielen zu Nachmachen aktiviert bewirk Bürger*innen in Schleswig-Holstein und gibt Ihnen das nötige Werkzeug in die Hand, um die Energiewende und den Klimaschutz in der eigenen Gemeinde oder Nachbarschaft gemeinsam anzugehen. Für die Initiative haben sich sechs Bildungsträger*innen aus Schleswig-Holstein zusammengeschlossen. Die Umsetzung erfolgt über die Böll SH. Die Böll SH ist eine unabhängige Einrichtung für politische Bildung in Schleswig-Holstein. Mit zahlreichen Projekten möchte sie Demokratie stärken, Umwelt schützen und Menschen ermutigen, selbst aktiv zu werden und unsere Gesellschaft mitzugestalten.
BobenOp – Klima- und Energiewende e.V.
BobenOp ist ein gemeinnütziger Verein aus dem Amt Hürup, der Klimaschutz und Energiewende vor Ort voranbringt. Der Verein setzt bei den Menschen im Alltag an – etwa bei Stromverbrauch, Wärmeversorgung, Mobilität und Konsum – und fördert so Umwelt- und Klimaschutz sowie bürgerschaftliches Engagement. BobenOp initiiert und begleitet Projekte wie Carsharing, Nahwärmelösungen, Bildungsangebote und gemeinschaftliche Aktionen für ein nachhaltiges Leben. Durch Lern- und Aktionsgruppen, z. B. zu nachhaltigem Gärtnern oder Permakultur, werden Wissen und praktische Erfahrungen geteilt. Der Verein versteht sich als Plattform für alle, die ihre Region klimafreundlich und zukunftsfähig gestalten wollen.
Klingt spannend? Dann werde Praktivist:in und bringe dein eigenes Klimaprojekt voran!
Du kennst das: Gute Ideen bleiben oft auf der Strecke, weil Rückenwind fehlt. Als Praktivist:in änderst du das – gemeinsam mit anderen aus der Grenzregion. In der Grøn Grænse Initiative bringst du deine Klimaprojekte voran: Lerne von Best Practices aus Dänemark und Deutschland, erhalte Coaching und setze Ideen direkt um.
Also, sei dabei! Dein Engagement zählt.
Melde dich bis 28. Februar 2026 – für die Green Højskole-Wochenenden im April und Juni.
Gemeinsam machen wir unsere Region klimafest.
Hinweise: Förderregion, Kosten und Teilnahmebedingungen
Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmer:innen, die bei beiden Veranstaltungen teilnehmen, kostenlos. Die Anreise trägt jede Person selbst.
- Gesamtgruppe: 20–30 Personen
- Pro Initiative: maximal 3 Teilnehmer:innen
Sprache: Die Veranstaltung ist mehrsprachig angelegt, ohne feste Voraussetzungen in Dänisch, Deutsch oder Englisch. Voraussichtlich finden die Vorträge überwiegend auf Englisch statt, im Seminar selbst kann jedoch in verschiedenen Sprachen gesprochen werden.
Die Förderregion
Die Förderregion von Interreg Deutschland-Danmark umfasst den unmittelbaren deutsch-dänischen Grenzraum und einige angrenzende Gebiete.
Wie kann ich mich anmelden?
Füllt dazu einfach den Anmeldebogen aus und sendet ihn an eine der angegebenen E-Mail-Adressen. Wir melden uns dann bei euch.